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Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, daß, wenn du die Welt verläßt, alle weinen und du lächelst.


Tränen rennen über ihr Gesicht, sie blickt auf, zum Himmel. Sterne funkeln am Horizont und kaum eine Wolke ist zu sehen. Sie schließt die Augen, will nichts und niemanden mehr sehen, will nie wieder aufstehen. Sie öffnet ihre Augen, konzentriert sich auf das rauschen des Wassers. Es beruhigt sie, ein wenig, nicht genug, ihre Gefühle spielen immer noch verrückt, sie weiss nicht wieso sie gegangen ist. Vielleicht war es einfach nur zu viel . Sie sieht auf die Klinge in ihrer Hand, sie weiss sie sollte es nicht tun, sie tut es trotzdem. Ihr ist es egal was andere Leute denken und ihr ist es auch egal wenn über sie geredet wird. Sie widmet sich dem Blut was über ihren Arm läuft, es beruhigt sie, zu sehen wie ihr Körper leidet und ihre Seele für diesen Moment ruhe findet. Nur für einen Moment, sie weiss das es nicht lange anhalten wird, doch das ist ihr egal. Und wieder drückt sie die schmale Klinge gegen ihre Haut, sie fühlt keinen schmerz, schon lange nicht mehr. Eine Träne rollt an ihrer Wange hinunter und tropft auf die offenen Wunden an ihrem Arm. Plötzlich zuckt sie zusammen als sich eine warme Hand auf ihre Schulter legt. Sie dreht sich um und sieht in traurige grüne Augen.
„Lauri!“ flüstert sie leise. Er setzt sich vor sie und blickt auf ihren Arm.
„Komm schon gib sie mir!“ sagt er und greift nach ihrer Hand mit der Klinge. Sie lässt sie langsam in seine Hand fallen und sieht ihn an. Er wirft die klinge ins Meer und nimmt sie in den Arm.
„Wieso lässt du dich von ihm so fertig machen?“ fragt er leise. Sie sieht zu ihm auf, Tränen laufen ihre Wange hinunter, er wischt sie mit seinem Daumen weg und sieht sie an.
„Ich liebe ihn doch! Wieso tut er mir so weh?“ fragt sie ihn und senkt wieder den Kopf um sich bei ihm anzulehnen.
„Er ist ein Arsch, er hat dich schon so oft betrogen und wegen ihm tust du dir so weh!“ er fährt vorsichtig mit den Fingern über ihren Arm. Sie zuckt kurz zusammen, hat sich aber schnell an seine Berührung gewöhnt.
„Wie viele dieser Narben hast du ihm zu verdanken?“ fragt er leise. Sie sieht wieder auf, weiss nicht was sie sagen soll und zuckt mit den Schultern.
„Komm her kleines!“ er zieht sie noch näher zu sich. Er weiss das sie ihn jetzt braucht, sie braucht ihn immer wenn ihr Freund sie mal wieder betrogen hat. Er versteht nicht wieso sie noch bei ihm ist, aber er ist für sie da.
„Woher wusstest du wo ich bin?“ fragt sie leise mit erstickender Stimme.
„Ich bin dein bester Freund, ich weiss so was eben!“ antwortet er.
„Danke!“ nuschelt sie leise.
„Kommst du mit? Ich will nicht das du zu ihm gehst!“ sagt er besorgt und versucht ihr in die Augen zu sehen. Sie weicht ihm aus, weiss nicht was sie machen soll. Sie weiss Lauri würde sie nie verletzen und er würde es nicht zulassen das sie nach Hause zu ihm geht, dem, der sie betrogen hat. Sie nickt fast unmerklich. Lauri steht auf und reicht ihr die Hand um ihr aufzuhelfen. Schweigend gehen sie nebeneinander her bis sie vor seiner Wohnung stehen, er kramt nach dem Schlüssel und schließt dann auf. Kalter Zigarettenrauch steigt ihr in die Nase, sie hat das Bedürfnis eine zu rauchen.
„Hast du Zigaretten?“ fragt sie leise.
„Im Wohnzimmer auf dem Tisch!“ sagt er und hängt seinen Mantel auf. Sie geht ins Wohnzimmer setzt sich auf die Couch und zündet sich eine an.
„Schieb den Pulli beiseite, das muss sauber gemacht werden!“ er deutet auf ihren Arm. Ein wenig zögernd greift sie zu ihrem Ärmel.
„Ich kenn deine Arme mittlerweile in und auswendig!“ sagt er und hat Tränen in den Augen. Sie hebt ihren Arm und wischt sie ihm weg.
„Weine nicht wegen mir!“ sagt sie leise und reicht ihm ihren Arm. Behutsam beginnt er ihre Wunden zu säubern und sie danach zu verbinden. Sie zieht ihren Ärmel wieder nach unten.
„Danke!“ sagt sie leise, kann ihm aber nicht in seine Augen sehen.
„Ich habe angst um dich!“ sagt er und zieht sie zu sich in seine Arme. Sie sieht zu ihm, sie weiss das er angst hat, denn diese angst hat sie selbst auch. Tränen rollen über ihre Wange. Er mag es nicht wenn sie weint, sieht sie viel lieber lächeln, aber dieses lächeln hat er schon so lange nicht mehr gesehen. Er weiss nicht wann er sie das letzte mal glücklich gesehen hat.
„Du musst keine Angst haben, irgendwann werde ich wieder glücklich sein!“ sagt sie und drückt sich noch näher an ihn. Er streicht ihr sanft über den Rücken, will sie beruhigen, will das sie bei ihm bleibt, will sie nicht mehr leiden sehen.
„Wieso bleibst du nicht bei mir, und vergisst ihn?“ fragt er leise, aber er kennt die antwort schon, hat sie schon oft gefragt. Jedes mal ist sie wieder „Nach Hause“ gegangen. Er will sie nicht aufgeben, nicht solange er noch Kraft hat zu kämpfen. Er kennt sie seit dem Kindergarten und hat sich selbst geschworen auf sie aufzupassen.
„Lauri, ich liebe ihn, ich kann nicht einfach gehen!“ beginnt sie zu erklären und drückt sich ein wenig von ihm weg.
„Aber ich sehe doch wie weh er dir tut, sieh dir deine Arme an, so schlimm war es noch nie! Wieso lässt du dir nicht helfen?“ redet er auf sie ein, weiss das sie das wütend macht, weiss das er sie damit noch ein Stück von sich entfernt hat. Aber er kann nicht anders, er will ihr doch bloß helfen.
„Ich brauche keine Hilfe, ich brauche IHN!“ antwortet sie und steht auf.
„Bitte geh nicht, du weißt genau er wird nicht da sein!“ versucht er sie aufzuhalten. Sie dreht sich wieder zu ihm um Bäche von Tränen rollen ihr Gesicht hinunter. Er steht auf geht auf sie zu und nimmt sie in seine Arme.
„Morgen früh, werde ich gehen!“ sagt sie leise in seinen Nacken. Er nickt nur leicht, weiss das er sie nicht aufhalten kann. Er weiss das sie bald wieder bei ihm sein wird, weil sie es zu Hause nicht aushält.
„Wann wirst du ihn endlich verlassen?“ fragt er sie leise, verstärkt seine Umarmung damit sie nicht gehen kann.
„An dem Tag an dem ich auch dich und die Welt verlassen werde!“ sagt sie und sieht ihm in seine grünen Augen. Manchmal fragt sie sich warum sie nicht einfach Lauri lieben kann, er würde ihr nie weh tun.


2 Monate später
Sie ist wieder am Wasser, sieht in den Himmel. Sie hat einen Entschluss gefasst, hält es einfach nicht mehr aus. Sie kann nicht mehr ist innerlich und äußerlich zerstört, weiss keinen Ausweg mehr.


And she feels the sound
Of the mighty curch-bells
Ignore the deceiving razor-blades
They are slaves of the Evil One
Do you really think
Your mission is done in this world?
You're so young
And there are many thing you haven't seen yet

Many experiences
You still have not made !
If you leave us now
You'll never come back
There's no return
No return!

Sie drückt die Klinge tiefer in ihr Fleisch, so tief hat sie noch nie geschnitten und wird es auch nie wieder tun. Dies ist ihr letzter Schnitt. Das Blut fließt ihren Arm hinunter, langsam verliert sie ihre Kraft, lässt sich ins Gras fallen, ihr Blick streift den Himmel, der klar über ihr ist, Sie sieht die Sterne und Nordlichter, wie oft hat sie mit Lauri in den Himmel geschaut und einfach nur nachgedacht. Lauri. Er war der einzige wichtige Mensch in ihrem Leben, ein lächeln umspielt ihre Lippen, ihr letzter Atemzug. Sie ist glücklich, seit langer Zeit ist sie wieder glücklich, sie stirbt mit einem lächeln im Gesicht.


~*~Ende~*~



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