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Not like you


Wie lange starre ich dich jetzt eigentlich schon an? Ehrlich gesagt ich weiss es nicht und ehrlich gesagt ist es mir auch egal, solange du meine Blicke nicht bemerkst. Niemals sollst du erfahren was ich für dich empfinde. Wieso solltest du es auch erfahren, wo du doch niemals das selbe für mich empfinden würdest.
„Mordopfer, sind wir das nicht alle!“ hallt es aus dem Fernseher. Eigentlich ist es ja mein Lieblingsfilm, aber heute interessiert mich nichts so sehr wie du. Nein, nicht erst seit heute, eigentlich schon seit einer ganzen Weile. Doch wieso ausgerechnet du? Du bist einer meiner besten Freunde. Du blickst auf, siehst mir genau in die Augen, grinst kurz und widmest dich wieder deinen Drumsticks mit denen du schon die ganze Zeit herum spielst. Eigentlich tust du das nur wenn du nervös bist! Aber wieso solltest du das sein? Die Tour ist zu Ende und wir sind auf dem Weg nach Hause.
„Wieso guckst du nicht deinen Film, wenn wir uns den schon reinziehen müssen dann guck wenigstens hin und Träume nicht!“ sagt Pauli ein wenig angenervt. Ich zwinge mich dazu meinen Blick doch dem Fernseher zu widmen bevor Pauli noch sauer wird. Wirklich viel bekomme ich trotzdem nicht mit von dem Film, aber das macht nichts ich kenne ihn eh schon auswendig. Ich bin so in meine Gedanken vertieft das ich gar nicht bemerke wie sich jemand neben mich setzt.
„Was ist mit dir los?“ ich schrecke aus meiner Träumerei hoch in der es wieder nur um dich ging. Ich sehe neben mich und Eero blickt mich fragend an.
„Ich denke ich bin einfach nur geschafft und bin froh das es jetzt nach Hause geht!“ lüge ich ihn an. Ich hasse es zu lügen aber es geht nicht anders.
„Na dann hoffen wir mal das du bald wieder fit bist!“ er klopft mir aufmunternd auf die Schulter und verschwindet hinter zu den Schlafkabinen. Ich blicke zu dir, verträumt guckst du aus dem Fenster und trommelst irgendeinen Rhythmus auf deinem Knie vor dich hin. Du scheinst nachzudenken, ich wüsste gern über was. Eigentlich würde ich dich ja fragen, aber ich versuche dir in letzter Zeit aus dem Weg zu gehen, in der Hoffnung das alles wieder *Normal* wird. „Normal“ was ist schon Normal? Ich stehe auf und mache mich auf den Weg in die Küche um mir einen Kaffee zu machen, nebenbei zünde ich mir noch eine Zigarette an und ziehe genüsslich daran. Ich spüre wie der Rauch durch meine Lungen zieht und es fühlt sich gut an. Es lässt mich fühlen das ich noch Lebe.
„Du sollst nicht so viel rauchen!“ höre ich eine Vorwurfsvolle Stimme hinter mir, die mich zusammenzucken lässt, es ist deine Stimme.
„Willste auch nen Kaffee?“ frage ich und überhöre deine Worte einfach. Ich mag es nicht wenn du mich immer wieder daran erinnerst wie du es hasst das ich rauche. Ich würde alles für dich tun, aber dich kann ich nicht haben also brauche ich meine Zigaretten. Ich wage es zu dir aufzublicken. Vorwurfsvoll siehst du mich an und nimmst mir meine Kippe weg. Was soll das?
„Du hast in den letzten zwei Stunden ne ganze Schachtel leer gequalmt!“ sagst du böse.
„Ja und?“ ich glaube ich will nicht verstehen auf was du hinaus willst.
„Lauri, dieser mist wird dich irgendwann umbringen!“ redest du weiter. Na und? Mein Leben ist ohne dich eh nichts wert also warum sollte ich weiter leben wollen? Ich zucke mit den Schultern und gieße mir eine Tasse Kaffee ein. Ich höre einen leisen Seufzer aus deiner Richtung. Machst du dir Sorgen? Um mich? Ich nehme meine Tasse und setze mich an den Tisch. Ich sehe zu dir, unschlüssig stehst du da immer noch meine Kippe in deiner Hand. Du siehst mich an, scheinst meinen gespannten Blick zu sehen. Du hebst deine Hand und ziehst an meiner Kippe, was soll das denn? Du verziehst angewidert das Gesicht.
„Wie kann man seinem Körper so was antun!“ hustest du, ein leichtes grinsen huscht über meine Lippen. Du drückst die Zigarette im Aschenbecher aus und schnappst dir die Kaffeekanne. Nachdem du dir eine Tasse eingegossen hast setzt du dich neben mich. Nervös wackle ich mit meinen Knien die zum Glück unter dem Tisch sind. Ich greife erneut zu meiner Zigarettenschachtel, im Moment ist es mir egal was du darüber denkst. Ich zünde mir eine Kippe an und atme den Rauch tief ein.
„Lauri!“ sagst du nur Vorwurfvoll, doch diesmal ignoriere ich es einfach. Du siehst mich vorwurfsvoll an, das spüre ich auch wenn ich dich nicht ansehe.
„Sie mich nicht so an!“ bitte ich dich. Ich mag es nicht wenn du mich so anstarrst. Ich mag es schon wenn du mich ansiehst, aber eben nicht mit diesem Blick.
„Wie du willst!“ demonstrativ drehst du dich von mir weg und siehst zum Fenster raus, als ob es dich wahnsinnig interessieren würde was auf der Straße los ist. Eigentlich sieht man gar nichts da es stock Finster draußen ist.
„Na siehst du was interessantes?“ frage ich leicht grinsend.
„Joah könnte man so sagen!“ erwiderst du nur, drehst dich aber nicht wieder um.
„Was denn?“ frage ich dich neugierig.
„Dich!“ du deutest mit deinem Finger auf die Spiegelung im Fenster und drehst dich dann um. Ich merke wie mein Herz einen kleinen Sprung macht, bis mir klar wird das es völlig idiotisch ist sich über so etwas zu freuen.
„Und was ist an mir so interessant?“ hinterfrage ich. Ich weiss nicht was ich mit dieser Frage bezwecken will, aber sie ist mir einfach so rausgerutscht. Ich sehe zu dir auf, du grinst mich an. Was soll das, wieso grinst du so?
„Alles!“ ist das einzige was du mir antwortest. Ich sehe dich verwirrt an, aber du stehst auf und gehst in Richtung Schlafkojen.
„Schlaf gut Lauri!“ kaum hast du das gesagt bist du auch schon verschwunden. Ich sehe immer noch verwirrt auf die Stelle wo du bis eben noch gestanden hast. Was war das denn eben? Hast du etwas von meinen Gefühlen für dich mit bekommen und machst dich über mich lustig? Willst du mich verletzen? Oder war es einfach nur einer deiner Jokes, die du gern an uns testest? Ich will erneut zu meinen Zigaretten greifen, doch sie liegen nicht mehr auf dem Tisch. Wo sind die denn hin? Ich krabbel unter den Tisch um nach zu sehen ob sie vielleicht runter gefallen sind. Bin ich denn total verrückt geworden? Es wird Zeit das ich nach Hause in mein eigenes Bett komme. Auch wenn ich dich dann nicht mehr jeden Tag sehen kann.
„Suchst du vielleicht die hier?“ höre ich eine Stimme. Ich will gerade hoch kommen als ich mir den Kopf am Tisch anstoße.
„Paska!“ fluche ich leise vor mich hin. Ich reibe mir mit der Hand über die schmerzende stelle. Mühsam krabble ich wieder auf meinen Platz und nehme erst mal einen Schluck Kaffee.
„Du sollst nicht so viel Rauchen, deswegen hab ich sie an mich genommen!“ beginnst du zu erklären.
„Gib sie her Aki!“ bitte ich dich.
„Was willst du machen wenn ich sie dir nicht gebe?“ fragst du frech.
„Dann gehe ich hinter an meine Tasche und hole mir ne neue Schachtel du weißt ganz genau das ich immer welche auf Vorrat habe!“ antworte ich überlegen.
„Na fein da hast du sie!“ du wirfst sie mir zu und drehst mir den Rücken wieder zu.
„Aber übertreibs nicht so!“ höre ich dich noch rufen. Ein Lächeln umspielt meine Lippen, du machst dir sorgen um mich? Ich blicke auf meine Zigarettenschachtel und will mir gerade eine nehmen, doch ich lasse es, erinnere mich an deine Worte und stecke sie in meine Hosentasche. Vielleicht sollte ich auch schlafen gehen, immerhin fahren wir noch ne ganze Weile, bis wir wieder in Helsinki sind, keine Ahnung wer auf die dumme Idee gekommen ist mit dem Bus zu fahren statt zu fliegen. Ich seufze kurz und gehe dann ins Bad, soweit man das so nennen kann. Eigentlich mag ich das Touren, aber momentan will ich einfach nur nach Hause und mich in meiner Wohnung verkriechen,

will mich vor meinen Gefühlen verstecken. Gut das jetzt erstmal Urlaub angesagt ist, ich glaub noch länger deine ständige Anwesenheit hätte mich kaputt gemacht.
Nur mit meiner Boxer bekleidet krieche ich in meine Koje und schließe meine Augen. Ich weiss das ich wieder von dir Träumen werde so wie jede Nacht. Ich wünschte ich könnte es irgendwie abstellen, aber das kann ich nicht. Wieso kannst du nicht das selbe empfinden? Über diese Frage nachdenkend schlafe ich ein.
"Lauri, Lauri wach auf!" irgendwer rüttelt an meiner Schulter herum, verwirrt schlage ich die Augen auf.
"Ich dachte schon ich bekomm dich gar nicht wach!" sagst du und lässt dich auf meinem Bett nieder.
"Was ist denn los?" frage ich dich verwirrt und reibe mir über die Augen, die ganz nass sind. Habe ich im schlaf geweint?
"Du hast nach mir gerufen und als ich dann hier war habe ich gesehen das du weinst. Ich dachte du wärst wach und es wäre etwas passiert, aber du hast geträumt!" erklärst du mir. Langsam kommt die Erinnerung an den Traum zurück.
Wir standen uns gegenüber und ich wollte dir gerade sagen was ich für dich empfinde, als aufeinmal der Erdboden aufbrach und du gefallen bist, ich habe noch versucht deine Hand zu erreichen doch es war zu spät.
"Danke das du mich geweckt hast!" bedanke ich mich bei dir.
"Kein Problem, willst du drüber reden, ich meine willst du mir erzählen was du geträumt hast?" fragst du und siehst mir direkt in die Augen.
"Ich denke nicht!" antworte ich dir.
"Wie du willst!" erwiderst du mir und stehst auf. Du willst gehen? Willst du nicht bei mir bleiben? Was ist wenn ich wieder so einen Traum habe?
"Aki?" nicht mehr als ein flüstern.
"Ja?" du drehst dich zu mir und siehst mich gespannt an.
"Kannst du... ich meine... würdest du vielleicht... hier bei mir bleiben?" stottere ich. Ich traue mich kaum zu die zu blicken, tue es aber doch. Ich sehe dein grinsen, trotz das es dunkel ist.
"Klar doch, kein Problem! Rutsch mal rüber Dickerchen!" scherzt du herum.
"Ich bin nicht dick!" grummle ich und rutsche rüber.
"Stimmt du bist nicht dick, du siehst toll aus!" erwiderst du mein gegrummel. Ich sehe dich geschockt an. Hast du gerade gesagt ich sehe toll aus? Du grinst nur und legst dich neben mich.Langsam hab ich echt das Gefühl du willst mich verarschen.
"Verarsch mich nicht Aki!" sage ich nur und drehe mich von dir weg, so das du nur meinen Rücken siehst. Ich kann das nicht ertragen, ich breue schon das ich dich gebeten habe bei mir zu schlafen.
"Das würde ich nie tun!" ich spüre deinen Atem an meinem Ohr, so nah bist du mir. Ich spüre wie sich deine Hand über meinen Bauch schiebt.
"Was tust du da?" frage ich dich seufzend als du mit den kleinen Härchen über meiner Boxer spielst.
"Das was ich schon lange tun will!" antwortest du mir und drehst mich sanft auf den Rücken.Dein Gesicht ist über meinem, deine Brille hast du abgenommen, eigentlich müsste es dir schwer fallen mich zu erkennen, denn ohne Brille bist du Blind wie ein Maulwurf.
"Aki!" seufze ich als du mit deinen Fingern die Konturen meines Gesichtes nach fährst.
"Was ist?" fragst du und hörst auf mich zu berühren. Wieso machst du das hier? Willst du mir wehtun? Mich demütigen? Das ist die gelungen.
"Du solltest vielleicht doch lieber in dein Bett gehen!" antworte ich mit zitternder Stimme.
"Und wenn ih lieber bei dir bleiben will?" fragts du ernst nach.
"Warum solltest du das wollen?" stelle ich als gegenfrage.Hör bitte auf mit mir zu spielen, ich kann das nicht ertragen.
"Lintu, du redest zu viel!" erwiderst du nur und legst deine weichen Lippen auf meine. Reflexartig schließe ich meine Augen. Was tust du hier? Was tue ich? Vorsichtig streicht deine Zunge über meine Lippen und bittet um Einlass. Bereitwillig lasse ich dich gewähren. Während deine Zunge meinen Mund erkundigt krault deine Hand meinen Bauch. Ich seufze leise auf und du beendest den Kuss. Ich traue mich nicht dir in die Augen zu sehen, was wenn du dich nur über mich lustig machst?
"Sieh mich bitte an!" bittest du mich flüsternd. Langsam öffne ich meine Augen und sehe dich an. Ein leichtes lächlen ziert deine Lippen. Wieso lächelst du? Fragend sehe ich dich an, warte darauf das du irgend etwas sagst.
"Lauri, bitte denk nicht das, dass hier nur ein Scherz oder sowas ist! Ich hab mich in dich verliebt, und du Idiot hast es nicht gemerkt!" erklärst du. Ich spüre wie mir eine Träne die Wange herunterläuft. Das kann doch nicht sein, du liebst mich?
"Nicht weinen!" sagst du und wischst mir die Träne weg.
"Ich bin nur so glücklich!" sage ich und ziehe dich zu mir, ohne das du noch etwas sagen kannst liegen meine Lippen schon auf deinen.
"Ich liebe dich Aki!" sage ich als wir uns wieder voneinander lösen.
"Ich dich auch, du verrückter Vogel." grinst du und legst deine Lippen wieder auf meine.
Ende



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